RelevantKnowledge deinstallieren und komplett entfernen

RelevantKnowledgeDas Internet ist voller Tücken und wenn man nicht ständig aufpasst, hat man den eigenen Computer mit Viren, Malware und Adware verunreinigt. RelevantKnowledge gehört zu letzteren Kategorie und ist eine gefährliche Software, die schnell den PC lahmlegen und persönliche Daten sammeln kann. In vielen Fällen kann man sich als User nicht einmal gegen die Installation der Software schützen und muss sich stattdessen mit dem Löschen des Programms auseinandersetzen. Doch was ist RelevantKnowledge eigentlich und wie kann man die Adware wieder entfernen?

Was ist RelevantKnowledge eigentlich?

Das bösartige Programm "RelevantKnowledge" gehört zur Gruppierung der Adwares und versucht, den Computer mit Werbung und weiteren potentiell bösartigen Programmen zu infizieren. Als Windows-Prozess wird RelevantKnowledge unter der Datei "rlvknlg.exe" ausgeführt. Rein optisch betrachtet, gibt sich RelevantKnowledge als einfaches kleines Programm aus, dessen Aufgabe es ist, eine Umfrage für das Betriebssystem Windows durchzuführen.

RelevantKnowledge: Survey-Pop-up

Sobald man jedoch auf die Umfrage klickt, nistet sich die Adware in das System ein und beginnt dort verschiedene Prozesse laufen zu lassen. Zunächst einmal ändert es Einstellungen am Browser und im schlimmsten Fall auch am Computer und sorgt so dafür, dass sämtliche Prozesse verlangsamt werden. Dann beginnt es damit verschiedene Pop-ups aufzurufen, die dem Benutzer zunächst Umfragen anzeigen. Wenn man diese schließen möchte, wird man auf Werbeseiten weitergeleitet.

Wieso installiert sich RelevantKnowledge auf meinem System?

In vielen Fällen merkt man nicht einmal, dass sich die bösartige Adware auf dem eigenen System installiert hat, denn schließlich hat man nur eine vertrauenswürdig wirkende Nachricht angeklickt, die sich als Windows-Anzeige getarnt hat. Das passiert in vielen Fällen, wenn man zum Beispiel auf einer Webseite ein Werbe-Pop-up anklickt, sich illegale Software, Musik oder Filme herunterlädt oder man sich auf zweifelhaften Seiten bewegt. In einigen Fällen ist die Adware auch eine Komponente von kostenloser Software und wird ganz legal mitinstalliert, wenn man "Schnellinstallation" ausgewählt hat. Um zumindest Letzteres zu vermeiden, sollte man immer die "benutzerdefinierte Installation" wählen und genau darauf achten, ob etwaige zusätzliche Software mit der Freeware auf den PC überspielt wird. Sollte sich jedoch das schädliche Programm bereits auf dem System befinden, ist das Löschen nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag.

Wie kann man RelevantKnowledge wieder loswerden?

Tatsächlich bietet RelevantKnowledge eine offensichtliche Möglichkeit zur Deinstallation an, doch leider ist diese vollkommen nutzlos: Wenn man versucht über die offiziellen Wege die Adware zu löschen, wird sich diese nur noch weiter in das System einnisten. Stattdessen sollte man lieber eines der kostenlosen Anti-Malware-Programme benutzen, doch auch dies ist nicht ganz so einfach. Viele dieser Programme stufen nämlich die Adware nicht als "schädlich" ein oder finden sie gar nicht erst auf der Festplatte. Allerdings sind die aktuellsten Anti-Malware-Programme wie Malwarebytes durchaus in der Lage, den Übeltäter zu finden und restlos aus dem System zu entfernen. Durch einen computerweiten Scan werden dann sämtliche schädliche Programme aufgelistet und können per Klick entfernt werden. Dies kann allerdings einige Zeit dauern, da die Software sehr gründlich vorgeht und das bösartige Programm gänzlich entfernen soll.

Wie kann man sich vor einer Infizierung schützen?

Leider gibt es nicht viele Möglichkeiten, um sich vor den Tücken von RelevantKnowledge zu schützen, denn das Programm agiert oftmals unbemerkt. Grundsätzlich sollte man, wie im Sicherheitsratgeber beschrieben, keine Links von unbekannten E-Mail-Absendern anklicken, keine Software von dubiosen Seiten installieren oder illegale Programme herunterladen. Trotzdem ist es sehr sinnvoll, wenn man in regelmäßigen Abständen einen Scan mit Hilfe des Anti-Malware-Programms durchführt und sich somit vor den Adware-Programmen schützt.

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