JPG vs. PDF – was lässt sich besser drucken?

Beim Abspeichern von Dateien, die für den Druck bestimmt sind, stellt sich oft die Frage, welches Format dafür besser geeignet ist: JPG oder PDF. Speziell bei gescannten Dokumenten und solchen, die Fotos oder Grafiken beinhalten, herrscht oft Unklarheit darüber, worauf man bei der Entscheidung achten sollte. Nachdem Sie die folgende Gegenüberstellung von JPG und PDF gelesen haben, sollte Ihnen die Wahl zukünftig jedoch nicht mehr schwerfallen.

JPG

JPG (Joint Photographic Experts Group) ist das am häufigsten verwendete Bildformat online. Der Grund dafür ist das vorteilhafte Verhältnis von Dateigröße zu Bildqualität. Die kompakten JPGs nehmen nicht viel Speicherplatz ein. Dementsprechend eignen sie sich besonders gut für die Darstellung in E-Mails, auf Social Media-Plattformen und anderen Webseiten.

JPGs eignen sich am besten für den Druck von Fotos. Wenn man mit Bildern arbeitet, die im Original als JPGs vorliegen, speichert und druckt man sie deshalb am besten auch in diesem Format. Vor dem Druck sollte man sich versichern, dass die Auflösung mindestens 300 PPI (Pixel per Inch) beträgt. Bei einer geringeren Qualität ist es möglich, dass das ausgedruckte Bild unscharf erscheint. JPGs im Netz sehen hingegen bereits ab 72 PPI einwandfrei aus.

Wenn es um das Drucken von Illustrationen, Textdokumenten und gemischten Dokumenten wie Einladungen geht, ist JPG nicht die beste Wahl. Mit dem Speichern von Formaten wie PSD (Photoshop Document), PDF, TIFF (Tagged Image File Format) oder PNG (Portable Graphics Network) als JPG-Dateien gehen nämlich unweigerlich Qualitätseinbußen einher. Die Komprimierung der Informationen zugunsten einer kompakteren Dateigröße führt des Weiteren dazu, dass man nicht mehr alle Bearbeitungsmöglichkeiten hat.

PDF

Das PDF (Portable Document Format) kann getrost als das vielseitigste Dateiformat bezeichnet werden. Es wurde von Adobe so designt, dass es von verschiedenen Programmen geöffnet und gespeichert werden kann. Darunter praktische Onlinetools, mit denen die Umwandlung von Formaten wie JPG zu PDF in wenigen Klicks erledigt werden kann.

Das Besondere am PDF ist, dass es das seine Metadaten, zum Beispiel die Informationen zu den verwendeten Schriften und Farben, immer mitnimmt. Im Unterschied zum JPG bleibt Text im PDF weiterhin suchbar. Genau diese Eigenschaften machen das PDF zu einer der optimalen Option für den Druck verschiedenster Dokumente.

Der Inhalt wird genauso an den Drucker weitergegeben, wie er im PDF festgehalten wurde. Das Format und die Qualität von Text und Abbildungen bleiben vollständig erhalten. Sollte man aber vor dem Druck noch Änderungen an der Datei vornehmen und beispielsweise die Schriftart oder die Größe von Bildern ändern wollen, ist dies problemlos möglich.

Elemente wie Farbtreue und Schriftarten spielen für das Branding eines Unternehmens eine große Rolle. Aus diesem Grund empfiehlt sich für Firmenbroschüren und geschäftlichen Kommunikationen, die für den Druck bestimmt sind, ebenfalls das PDF.

Fazit

Die Antwort auf die Frage: "JPG vs. PDF - was lässt sich besser drucken?", muss lauten: das PDF. Das Bildformat JPG eignet sich hauptsächlich für Fotos. Seine größte Stärke ist, dass es kompakt ist, doch das hat für die Verwendung online eine größere Bedeutung als für den Druck. Wenn das Ziel lautet, eine Printversion zu erstellen, ist das PDF in den meisten Fällen die bessere Wahl. Denn hier hat man die Sicherheit, dass neben dem Layout und der Auflösung auch die Bearbeitbarkeit erhalten bleiben.

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